Klarheit über
digitale Abhängigkeiten &
gewachsene Strukturen
Claudia Raspl
Digital Due Diligence
Executive Sparring
Operative Wertschöpfung
Substanz Tragfähigkeit Entscheidungsgrundlagen
Nicht die Bilanz. Nicht die Serverliste. Sondern: Wie entsteht in Ihrem Unternehmen der Wert und zwar vom Auftrag bis zum Geldeingang? Welche Software trägt das? Welche Abhängigkeiten sind über die Jahre entstanden? Anbieter, Schlüsselpersonen, Architekturen, Prozesse. Und was bedeutet das für Ihre nächsten Entscheidungen?
Diese Fragen stellt aus dieser Perspektive oft niemand. Der Unternehmensberater sieht die Strategie, aber nicht die digitale Realität darunter. Der IT-Dienstleister sieht die Systeme, aber nicht die Wertschöpfung. Ich sehe beides, weil ich aus der Technik komme und in Betriebswirtschaft denke.
Das Ergebnis ist eine Informationsgrundlage, die fast kein Unternehmen hat und die jedes Unternehmen braucht: Eine Landkarte Ihrer Wertschöpfung mit der digitalen Schicht darunter. Steuerbar und belastbar.
Ich mache sichtbar, was davon tragende Substanz ist, wo Abhängigkeiten entstanden sind und was für Übergabe, Erwerb oder die Steuerung des Unternehmens geklärt werden sollte.
Für Käufer & Investoren
Unter die Motorhaube schauen.
Sie kaufen ein Unternehmen. Die Finanzen sind geprüft, die Verträge auch. Aber trägt das digitale Rückgrat, was Ihr Businessplan voraussetzt?
Für Verkäufer und Inhaber
Substanz sichtbar machen.
Ihr Unternehmen funktioniert, weil Sie es so gestaltet haben. Aber kann ein Nachfolger erkennen, worauf er aufbaut?
Für Unternehmen
Verstehen, was zusammenhält.
Bevor die nächste Software, die nächste KI-Initiative oder die nächste Veränderung kommt: Wissen Sie wirklich, wie Ihr Unternehmen heute funktioniert?
Warum Abwarten die teuerste Option ist
Jede Technologiewelle - ob ERP, Cloud oder jetzt KI - hat Komplexität hinzugefügt. Selten Klarheit. Und KI setzt nun auf etwas auf, das bereits die Cloud benötigt hätte: saubere Prozesse und eine ehrliche Rechnung aus „Was kostet es, was bringt es, welches Risiko?". Wer diese Grundlage überspringt, stapelt nur neue Komplexität auf alte und begibt sich in dieselbe Abhängigkeit wie zuvor, nur eine Ebene höher.
Die Richtung der Branche unterstreicht das: Für 2026 werden KI-Agenten-Ausgaben von fast 207 Milliarden US-Dollar erwartet. Dies entspricht einer Steigerung um über 139 Prozent zum Vorjahr. Die Kosten steigen also, während der Nutzen vielerorts unbelegt bleibt.
Und die Nachfolgewelle rollt. Unzählige Unternehmen stehen in Deutschland bis 2030 zur Übergabe an. Die Frage, was der Käufer unter der Motorhaube findet, entscheidet über den Kaufpreis, oder sogar darüber, ob sich überhaupt ein Käufer findet.
Das Muster ist immer dasselbe: Wer vorher hinschaut, kann steuern. Wer nicht hinschaut, wird gesteuert: von Anbietern, von Umständen, von Überraschungen.
Technik verstehen & in Risiken übersetzen
Technologie ist mein Handwerk. nach erster Programmier-Neugier in der Jugend folgte ein Informatik-Studium in den 90ern. Und eine Diplomarbeit in Künstlicher Intelligenz, zu einer Zeit als KI kein Verkaufsargument war. In den letzten 30 Jahren habe ich digitale Systeme von innen gesehen: von der Softwareentwicklung über Enterprise-Architekturen bis in Cloud-native Systeme, von Management-Positionen bis in Interim-Rollen, in denen ich gerufen wurde, um entgleiste Projekte oder Migrationen wieder in die Spur zu bringen.
Heute bewerte ich vorher, was andere nachher retten müssten. Ich komme aus der Technik und denke in Betriebswirtschaft. Was kostet das? Was passiert, wenn es wegbricht? Was bedeutet das für Ihren Kaufpreis, Ihre Integration, Ihre nächsten fünf Jahre?
Ich bin unabhängig. Verkaufe keine Software, keine Cloud, keine KI. Mein Ergebnis ist eine neutrale Bewertung. Was ich liefere, gehört Ihnen: fertig, verständlich, ohne Abhängigkeit von mir.
Ich kenne das Dickicht von innen, als jemand, der Systeme selbst gebaut, Abhängigkeiten selbst erlebt und Management-Verantwortung getragen hat. Diese Kombination ist der Grund, warum ich sehe, was in Berichten und Audits verborgen bleibt.
Der Fokus liegt auf Transparenz. Implizite Annahmen werden sichtbar, Risiken eingeordnet, Konsequenzen in ihrer wirtschaftlichen Tragweite benannt. Entscheidungen werden vorbereitet, ohne Rollen zu verschieben oder zusätzliche Komplexität zu erzeugen.
Digitale Souveränität
Souveränität heißt nicht, den Server in der EU zu hosten. Es heißt, seine Wertschöpfung zu kennen, seine Abhängigkeiten zu durchschauen und auf dieser Grundlage selbst entscheiden zu können. Wer das kann, navigiert auch unter wechselnden Bedingungen. Wer das nicht kann, folgt dem Hype, dem IT-Dienstleister oder dem Zufall.
Entscheidungshoheit und Gestaltungsmacht zeigen sich dort, wo Führung auf tragfähigen Grundlagen navigiert und das Ruder auch in unsicheren Zeiten in der Hand behält.
Wie es weitergehen kann
Ich lade Sie zu einem ersten, unverbindlichen Austausch ein. Meine Arbeit setzt dort an, wo Unternehmen in ihrer konkreten Realität verstanden werden müssen. Der erste Kontakt dient dazu, gemeinsam zu klären, ob ein persönliches Kennenlernen im Unternehmen der richtige nächste Schritt ist.
Quellen
- RAND Corporation (2024): James Ryseff, Brandon F. De Bruhl, Sydne J. Newberry — „The Root Causes of Failure for Artificial Intelligence Projects and How They Can Succeed". Direkt abrufbar unter rand.org/pubs/research_reports/RRA2680-1.html. © RAND Corporation — Wiedergabe ausschließlich über diesen direkten Link.
- Fortune (Mai 2026): „Uber burned through its entire 2026 AI budget in four months" — zu KI-Budget, ROI und nutzungsbasierter Abrechnung; enthält auch die Gartner-Prognose zu KI-Agenten-Softwareausgaben 2026. fortune.com